Maskenpflicht im Freien leicht als Ablenkungsmanöver des Gesundheitsministers durchschaubar

Bürgermeister Klaus Luger: „Bin strikt gegen eine Maskenpflicht im Freien, solange Pandemie-Kennzahlen wie aktuell auf dem Stand vom August des Vorjahres sind!“

Gesundheitsminister Anschober wäre dringender gefordert, sich um die Einhaltung seiner Ankündigungen zu kümmern: Astra-Zeneca-Impfdosen binnen zwei Wochen um 40 Prozent gekürzt!

Den Vorstoß von Gesundheitsminister Rudolf Anschober, auch im Freien eine Maskenpflicht zu verordnen, interpretiert Bürgermeister Klaus Luger heute als leicht durchschaubares Ablenkungsmanöver: „Der Gesundheitsminister sollte sich lieber um die Umsetzung seines Impfplanes kümmern. Vor vierzehn Tagen wurden uns 2.000 Impfdosen des AstraZeneca-Wirkstoffes angekündigt. Mit Stand heute sollen wir nur noch 1.200 Dosen erhalten. Über diesen extremen Schwund von 40 Prozent sollte sich der Minister Gedanken machen, nicht über weitere Beschränkungen für die Bevölkerung ohne fundierte Grundlage“, so das Linzer Stadtoberhaupt. Aktuell liegen die Pandemie-Kennzahlen etwa in Linz immer noch auf dem Niveau von August 2020: „Damals saßen die Menschen in den Gastgärten und freuten sich über den Sommer. In derselben Zeit hat der Gesundheitsminister seine Hausaufgaben nicht erledigt. Es wäre genug Zeit gewesen, einen seriösen Impfplan zu erstellen. Jetzt erleben wir chaotische Zustände rund ums Impfen, die wieder einmal das Land und die Städte ausbessern müssen. Mit seiner Idee eines Maskenzwangs auf den Straßen will Minister Anschober offenbar von den organisatorischen Pannen seines Ressorts ablenken“, meint Bürgermeister Klaus Luger.

63,52 – das ist der aktuelle Wert der 7-Tages-Inzidenz in Linz. „Das Infektionsgeschehen ist stabil, auch aus den Intensivstationen wird uns mitgeteilt, dass sich die Situation zusehends entspannt darstellt. Daher gibt es keine medizinischen oder sonstigen Hintergründe, mit denen der Gesundheitsminister weitere Verschärfungen für die Menschen zum jetzigen Zeitpunbkt begründen könnte“, argumentiert Bürgermeister Klaus Luger seine strikte Ablehnung des Anschober-Vorstoßes.

Richtig sauer macht den Linzer Bürgermeister, dass die Bevölkerung der oberösterreichischen Landeshauptstadt neuerlich Verzögerungen beim Impfen in Kauf nehmen muss. „Vor zwei Wochen wurden uns 2.000 Impfdosen von AstraZeneca versprochen. Diese Quote wurde erst auf 1.400 und mittlerweile auf 1.200 reduziert – ein Schwund von 40 Prozent in vierzehn Tagen. Damit heißt es weiter „Bitte warten“ für die Linzerinnen und Linzer“, ärgert sich Luger.

„Anschober wäre besser beraten, sich um das Eintreffen seiner Ankündigungen zu kümmern, statt mit immer neuen Vorschlägen von eigenen Pannen abzulenken und die Bevölkerung noch mehr zu verunsichern“, meint Bürgermeister Klaus Luger.

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