Sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen

Bürgermeister Klaus Luger

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Bürgermeister Klaus Luger hisste Flagge „Mayors for Peace“

Anlässlich des internationalen „Flaggentages“ der Bürgermeister am 8. Juli hisste auch Bürgermeister Klaus Luger die Flagge der „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) vor dem Alten Rathaus. Das Linzer Stadtoberhaupt setzte damit ein sichtbares Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Der weltweite Verband Mayors for Peace fordert mit dem Flaggentag den Verhandlungsbeginn für einen Verbotsvertrag von Atomwaffen.

Das internationale Städtenetzwerk Mayors for Peace wurde im Jahr 1982 gegründet und geht auf die Initiative der Städte Hiroshima und Nagasaki zurück. Seit Bürgermeister Tadatoshi Akiba 2003 die Kampagne „2020 Vision“ ins Leben gerufen hat, hat sich die Zahl der Mitglieder mehr als verdreifacht. Ziel ist es, eine verbindliche Vereinbarung eines Zeitplans für die Abschaffung aller Atomwaffen und den Beschluss einer Nuklearwaffenkonvention durchzusetzen. Heute gehören dem Netzwerk insgesamt 7.764 Städte in 163 Ländern an, davon 116 Städte in Österreich. Die Friedensstadt Linz ist seit 2006 Mitglied der Organisation.

Der Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden wird von der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“ unterstützt und erinnert an das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs vom 8. Juli 1996 – zustande gekommen im Auftrag der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Nach diesem verstößt der Einsatz von Atomwaffen, ja bereits die Androhung des Einsatzes gegen grundsätzliche Prinzipien des humanitären Völkerrechts. Weltweit besitzen neun Länder noch knapp 15.400 Atomwaffen. Mehr als 90 Prozent der Waffen gehören den USA und Russland. Auch Frankreich, Großbritannien, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea haben nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri Nuklearwaffen gelagert.

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