Weichen für die Nationalratswahl im September gestellt

SPÖ Die Linzpartei

Nationalrat Dietmar Keck erneut als Spitzenkandidat eines bunten, kompetenten achtköpfigen Teams nominiert

 

Die vorgezogene Nationalratswahl erfordert die frühzeitige Befassung der Parteigremien: Dort werden die Kandidatinnen und Kandidaten beschlossen.
Gestern tagte in Vorbereitung der außerordentlichen Bezirkskonferenz der SPÖ Linz am 13. Juni 2019 der Bezirksparteivorstand. Dieser nominierte erneut    Voest-Betriebsrat Dietmar Keck als Spitzenkandidat für die Wahl. Drei weitere Männer und vier Frauen werden der Bezirkskonferenz für eines der höchsten politischen Ämter in Österreich, für ein Mandat im Nationalrat, vorgeschlagen. Mit drei KandidatInnen im Alter bis 30 Jahren sendet dieser Wahlvorschlag auch ein deutliches Signal an junge Menschen aus.

 

Dietmar Keck ist seit knapp 17 Jahren Nationalratsabgeordneter. Beruflich vertritt der Produktionstechniker im Zentral- und Konzernbetriebsrat der Voestalpine die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns.

Aber auch ehrenamtlich ist der 62-jährige Linzer aktiv: er ist seit neun Jahren Vorsitzender des Pensionistenverbandes Linz und steht seit 1998 der mitgliederstarken SPÖ-Betriebssektion Voestalpine vor.

Ich bringe viel Erfahrung in die politische Arbeit im Parlament mit. Ich bin seit Dezember 2002 Nationalratsabgeordneter und habe zu vielen Abgeordneten ein gutes Verhältnis. Mein Auftrag war es immer, die Stadt Linz im Hohen Haus zu vertreten, was vielfach gelungen ist. Als Produktionstechniker und Betriebsrat vertrete ich auch ganz klar die Interessen der Arbeiterinnen und Arbeiter in Wien.

Ich freue mich, dass mir der Bezirksparteivorstand erneut das Vertrauen für eine weitere Legislaturperiode ausgesprochen hat und hoffe auf ein ähnlich starkes Votum auf der Bezirksparteikonferenz. Ich werde mit der übertragenen Verantwortung sehr bewusst umgehen und mein Mandat im Interesse der Linzerinnen und Linzer weiterhin gerne ausüben“, so Nationalrat Dietmar Keck zu seiner Wahl als Spitzenkandidat.

 

Der Linzer SPÖ-Bezirksparteivorsitzende, Bürgermeister Klaus Luger, zeigt sich mit der Nominierung sehr zufrieden: „Ich schätze Nationalrat Dietmar Keck als einen verlässlichen und konsequenten Vertreter der Linzer Interessen. Die Bedürfnisse der arbeitenden Menschen stehen für ihn im Vordergrund. Ich weiß auch, dass er ein konsequenter Parlamentarier mit Handschlagqualität ist.“

 

Die weiteren Kandidatinnen und Kandidaten zeigen, dass es in der SPÖ Linz zahlreiche kompetente Menschen aus verschiedenen Bereichen für eine Nationalratskandidatur gibt:

  • Auf Listenplatz zwei kandidiert Gemeinderätin Helga Eilmsteiner, Personalvertreterin in der Polizei, die vor allem in Sicherheitsfragen kompetent ist. Sie ist Vorsitzende der SPÖ Innenstadt Ost-Schiffswerft.
  • Der Unternehmer Manfred Schauberger ist Unternehmensberater. Als Vorsitzender des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Linz setzt er sich für die Interessen der Klein- und Mittelbetriebe und der Ein-Personen-Unternehmen ein.
  • Die 22-jährige Merima Zukan ist die jüngste Kandidatin. Die Tochter bosnischer Eltern ist WiWi-Studentin sowie frischgebackene Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Linz. Davor war sie unter anderem Geschäftsführerin des VSStÖ Linz.
  • Auf Listenplatz fünf findet sich im Vergleich zum Wahlvorschlag des Jahres 2017 die einzige Veränderung auf der Linzer Nationalratsliste: mit dem 1992 geborenen Roland Baumann wurde der zweitjüngste Kandidat für die Wahl ins Parlament nominiert. Baumann ist gelernter Maschinenbautechniker und aktiver Vertreter von Arbeitnehmerinteressen, etwa für die Beibehaltung des Jugendvertrauensrats. Von 2013 bis 2017 war er Landesjugendvorsitzender der Gewerkschaft PRO-GE.
  • Die dritte Jugendvertreterin auf der Liste ist Sarah Fechter, Lehrerin an einer Linzer NMS. Sie ist Vorsitzende der Jungen Generation Linz und hat wesentlich an deren Wiedergründung in Linz im Jahr 2014 mitgewirkt.
  • Norbert Breitschopf ist Angestellter der LINZ AG und arbeitet dort im Innovationsmanagement. Der sportbegeisterte 50-jährige ist Vorsitzender der Linzer Naturfreunde.
  • Die Pensionistin Helga Brenner kandidiert schließlich auf Listenplatz acht. Die ehemalige Betriebsrätin ist kompetente Reisebegleiterin bei Seniorenreisen und Vorsitzende der Ortsorganisation Tabak im Linzer Pensionistenverband.

 

Die Liste ist selbstverständlich nach dem so genannten Reißverschlussprinzip erstellt und weist eine 50/50-Quote an Männern und Frauen auf.

 

Dieser Wahlvorschlag soll nun von der außerordentlichen Bezirksparteikonferenz am 13. Juni 2019 bestätigt werden. In einem weiteren Schritt werden bei einer Wahlkreiskonferenz die Kandidatinnen- und Kandidatenlisten der beiden Bezirke Linz und Linz-Land verschränkt.

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