Innovationen aus Linz nach Europa tragen

SPÖ Die Linzpartei

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Im Rahmen seiner Regionentour machte der oberösterreichische Spitzenkandidat für die Europawahl, der Bad Ischler Bürgermeister Hannes Heide, heute Station in Linz.

Für die Linzer SPÖ und Bürgermeister Klaus Luger war dies die ideale Gelegenheit, um auf die Grundlagen für die gute Lebensqualität in Linz aufmerksam zu machen und dem Parlamentskandidaten innovative Ideen für mehr Lebensqualität in Europa auf seinen Weg nach Brüssel mitzugeben.

 

Europa und Nachhaltigkeit für die Zukunft

Am Linzer Südbahnhofmarkt traf Hannes Heide auf Ewald Kapellner, dem Gründer von BioBag Austria. Er ist Pionier am Sektor biologisch abbaubarer und kompostierbarer Werkstoffe. Der Südbahnhofmarkt als größter Markt für frische Produkte direkt aus der Region bildete dafür die optimale Kulisse, um auf die Notwendigkeit von mehr Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Landwirtschaft hinzuweisen.

 

Der Vorsitzende des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Linz-Stadt, Manfred Schauberger, erklärte dazu: „Unternehmerinnen und Unternehmer haben eine größere Verantwortung als nur die Sicherstellung des eigenen Profits. Sozialdemokratische Wirtschaftstreibende verbinden die soziale Verpflichtung gegenüber ihren MitarbeiterInnen und KundInnen mit Innovationskraft und Weitblick. Das haben wir mit dem Linzer Paradeunternehmen VOEST gemeinsam – und das unterscheidet uns von vielen internationalen Großkonzernen, bei denen nicht mehr der Mensch im Mittelpunkt steht!“ verwies Schauberger auf eines der zentralen Wahlmotive „Mensch statt Konzern“.

 

Europa und der öffentliche Nahverkehr als Klimaretter für die Zukunft

Mit den LINZ AG Linien Linien ging es zum Ars Electronica Center. Die Straßenbahn- und Busflotte der LINZ AG ist europaweit eine der modernsten und umweltfreundlichsten. Gemeinderätin Claudia Hahn nutzte die Gelegenheit, um Hannes Heide auf eine zentrale Forderung aus Linz aufmerksam zu machen: „Unser Europa ist ein Europa der offenen Grenzen. In einer Stadt wie Linz, in der es mehr Arbeitsplätze als EinwohnerInnen gibt, ist auch das Bedürfnis nach Mobilität scheinbar grenzenlos. Umweltfreundliche öffentliche Verkehrsmittel sind da die richtige Antwort. Leider endet die Verantwortung des Bundes allzu oft an der Stadtgrenze, auch das Engagement des Landes bei der Lösung der Nahverkehrsherausforderungen könnte größer sein. Darum braucht es eine Nahverkehrsmilliarde des Bundes für die großen urbanen Ballungszentren des Landes“, fasst Hahn die Forderung von Städtebundpräsident Luger zusammen. Heide verwies einmal mehr darauf, dass das Wahlergebnis für das Europaparlament auch entscheidend dafür sei, wie sich die politische Prioritätensetzung in den Mitgliedsländern entwickelt.

 

Europa und die Kultur der Zukunft

Im weltweit einzigartigen Museum der Zukunft konnte sich der Spitzenkandidat im Rahmen einer Führung bereits zwei Wochen vor der offiziellen Eröffnung von der zukunftsweisenden Qualität der neuen Ausstellung überzeugen. Hannes Heide möchte seinen Schwerpunkt als Mitglied des Europäischen Parlaments unter anderem auf europäische Kulturpolitik legen. Aus der Europäischen Kulturhauptstadt 2009 kann er dafür viele Impressionen mitnehmen, von der Unterstützung der freien Szene etwa in der Stadtwerkstatt bis hin zur digitalen Kunst für die Zukunft im AEC.

 

Europa und die Arbeitsplätze der Zukunft

Die Tabakfabrik bildete den Abschluss der Tour. Die ehemalige Produktionsstätte für Zigaretten ist zu einem europaweit erfolgreichen Vorzeigemodell für Arbeitsplätze der Zukunft geworden. Vor allem die einzigartige Innovationswerkstatt Grand Garage® hat es Hannes Heide angetan: „Was durch das Engagement der beiden Gründer Werner Arrich und Ruth Arrich-Deinhammer in der Tabakfabrik entstanden ist, ist gewaltig“, ist EU-Kandidat Hannes Heide beeindruckt. Bürgermeister Klaus Luger verwies darauf, dass auf dem Areal der Tabakfabrik, das die Stadt erworben hat, mittlerweile mehr als vier Mal so viele Menschen Arbeit finden, als zum Zeitpunkt der Schließung der Zigarettenproduktion hier beschäftigt waren. „Das ist auch ein gutes Beispiel für andere Regionen Europas, ihr Schicksal nicht dem Markt anzuvertrauen, sondern durch öffentliches Engagement selbst einen Beitrag für eine positive Entwicklung zu leisten. Ich bin kein blinder Verstaatlichungsanhänger, aber dort, wo Kommunen die Möglichkeit haben, Eigentum zu erwerben und gute Rahmenbedingungen für private Initiativen zu schaffen, sollte das genutzt werden – wie in der Tabakfabrik in Linz“, meint Heide.

 

Innovationen aus Linz nach Europa tragen

Was nimmt Hannes Heide aus der Linz-Tour ins EU-Parlament mit? „Linz ist eine pulsierende, fortschrittliche, offene und auch herzliche Stadt. Mit ihren Leuchttürmen Ars Electronica Center und Tabakfabrik strahlt meine Landeshauptstadt weit über die Grenzen Oberösterreichs hinaus“, so der Spitzenkandidat. „Ich habe immer betont: Europa ist nicht Brüssel oder Straßburg, Europa ist überall, wo wir gerade stehen. Die Innovationskraft, vor allem aber auch die Weltoffenheit von Linz, die ein gutes Zusammenleben und -arbeiten für alle ermöglicht, kann als Blaupause für ein wirtschaftlich starkes und soziales Europa gelten“, meint Hannes Heide.

 

Volle Unterstützung für Hannes Heide aus Linz

Hannes Heide kandidiert auf dem fünften Listenplatz. „Damit der oberösterreichische Spitzenkandidat ins EU-Parlament einziehen kann, muss die SPÖ mindestens das gleiche Wahlergebnis erzielen, wie bei der Europawahl 2014.“ meint dazu Bezirksgeschäftsführerin Claudia Hahn. „Die SPÖ Linz wird in den verbleibenden Tagen bis zur Europawahl alles geben, damit vor dem Linzer Ergebnis ein Plus steht. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zu einem guten Ergebnis in Oberösterreich.“
„Ich habe Bürgermeister Hannes Heide als besonnenen Politiker kennen gelernt, der sozialdemokratische Politik nach Brüssel tragen wird. Ich bin mir sicher, dass er spätestens seit heute Linz als innovative Stadt im Herzen trägt und meine Lebensstadt auch in Europa gut vertreten wird. Wenn uns in Europa bessere Rahmenbedingungen für die Kommunen ein Anliegen sind, schlägt das unmittelbar auf Österreich durch. Es sind nun einmal die Städte und Gemeinden, in denen Menschen ihren Lebensmittelpunkt haben. Darum sollten gute Lebensbedingungen in den Städten auch im Vordergrund der Politik stehen, wenn wir den Mensch in den Mittelpunkt stellen“, schließt Bürgermeister Klaus Luger.

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